Das französische Unterhaus hat mit überwältigender Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, das die Rückgabe von während der Kolonialzeit geplünderten Kunstwerken und Artefakten erleichtert und so den Weg für die Bearbeitung von Rückerstattungsanträgen aus Ländern wie Mali, Algerien und Benin ebnet.
Frankreich besitzt immer noch Zehntausende von Kunstwerken und anderen wertvollen Artefakten, die es aus seinem Kolonialreich geplündert hat.
Der Senat – das Oberhaus Frankreichs – hatte die Maßnahme im Januar einstimmig verabschiedet.
Präsident Emmanuel Macron hat politisch versprochen, die kulturellen Gegenstände zurückzugeben, und ist weiter gegangen als seine Vorgänger, indem er frühere französische Übergriffe in Afrika eingestanden hat.
Joachim Abel