Bei diesem Besuch konnten sie die alten Grenzmarkierungen besichtigen, die Anfang des 20. Jahrhunderts von den Kolonialbehörden errichtet worden waren. Die Delegation unter der Leitung des Exekutivsekretärs des Ständigen Sekretariats Senegal-Gambias erhielt zudem einen Überblick über die anstehenden Arbeiten der ausgewählten technischen Teams zur Grenzmarkierung. In der ersten Phase des Projekts werden 30 km der Grenze zwischen Touba Trankil und Bulock mit zusätzlichen Grenzmarkierungen verstärkt.
Grenze zu Gambia soll deutlicher und sicherer werden
Nach Konsultationen im vergangenen Juni in Touba Trankil im Rahmen des Grenzsicherungsprojekts besuchten die nationalen Grenzschutzkommissionen Senegals und Gambias Darsilameh.
Die Grenzen zwischen dem Senegal und Gambia wurden einst von den Kolonialmächten Frankreich und England willkürlich gezogen. Die Grenze trennt Dörfer, Gemeinschaften, Familien und vor allem Bauern von ihren Feldern. Deshalb kommt es immer wieder zu Konflikten in denen Senegalesische Polizisten und Soldaten auf der Suche nach Drogen die Grenze unerlaubt überschritten und Felder von Bauern zerstörten. Die neue Grenze soll durchlässig sein, aber Bürger beider Staaten auch zeigen, wo sie sich befinden.
Joachim Abel
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