Unterzeichnet wurde das Abkommen von Cheikh Niang, Minister für Afrikanische Integration, Auswärtige Angelegenheiten und im Ausland lebende Senegalesen, und Aminata Maïga, Koordinatorin der UN-Sonderorganisationen in Senegal.
Die Unterzeichnung fand in Anwesenheit von Amina Mohammed, stellvertretende UN-Generalsekretärin, statt.
Laut dem Ministerium für Integration, Auswärtige Angelegenheiten und im Ausland lebende Senegalesen markiert dieses Abkommen den Abschluss des UNOMUD-Bauprojekts und den Beginn einer neuen Phase der Zusammenarbeit zwischen Senegal und den Vereinten Nationen.
„Die Realisierung dieses Projekts ist dem Engagement von Präsident Bassirou Diomaye Diakhar Faye zu verdanken, dessen persönliches Einsatz es ermöglichte, die letzten Hindernisse zu überwinden und ein seit Jahren geplantes Projekt zu verwirklichen“, erklärt das Ministerium in einer Stellungnahme. Laut dieser Stellungnahme wird das UN-Haus verschiedene UN-Organisationen, -Fonds und -Programme im Senegal zusammenführen.
Das Gebäude in Diamniadio – einer Stadt etwa 30 Kilometer östlich von Dakar – wird zur Kohärenz, Effizienz und Koordinierung der Interventionen dieser spezialisierten UN-Organisationen beitragen.
„Über seine operative Bedeutung hinaus symbolisiert UNOMID die Qualität der Partnerschaft zwischen Senegal und den Vereinten Nationen. Es bestätigt Dakars Rolle als regionales Zentrum für internationale Zusammenarbeit und Multilateralismus in Afrika“, so das Ministerium für Integration, Auswärtige Angelegenheiten und im Ausland lebende Senegalesen.
Mit dem mit den Vereinten Nationen unterzeichneten Abkommen bekräftigt Senegal laut Pressemitteilung sein Engagement für die weitere Stärkung der strategischen Partnerschaft.
Brandneu und beeindruckend: Südöstlich von Dakar, in der neuen Stadt Diamniadio, beherbergt das UN-Haus nun 34 UN-Organisationen, -Fonds und -Programme mit 1.800 Büros und Konferenzräumen. „Die Form dieses ikonischen Gebäudes (60.000 m²) symbolisiert mit ihrer Wasserradform den Einfluss der UN in Senegal und die Bündelung von Expertise.“
„Dieser große Kreis entfaltet sich in sieben gleich große Flügel, die sich zur Stadt hin öffnen und einen zentralen Raum bilden, der als verbindender Raum konzipiert ist und offizielle Funktionen sowie eine weitläufige Agora beherbergt“, erklärt der französische Architekt Jean-Michel Wilmotte. Die mit Solarpaneelen ausgestattete, grüne Umgebung folgt demselben Design und verbindet die lokale Landschaft mit der internationalen Ebene.