Trainer fordert Vertrag – Senegals Verband dementiert

Die Nationalmannschaft Senegals ist verspätet zur Fußball-WM in die USA geflogen. Laut Medienberichten aufgrund eines Boykotts von Cheftrainer Pape Thiaw. Der Verband hat allerdings eine andere Version parat.

 

Verband dementiert Vorfall

Der Verband teilte in einer Erklärung mit, dass man „die unbegründeten Gerüchte, der Nationaltrainer habe die Reise aus Gründen der Vertragsverhandlungen verweigert, entschieden zurückweise“. Zwar würden mit Thiaw „legitime Vertragsgespräche“ laufen, „diese haben jedoch keinerlei Auswirkungen auf den Reiseplan der Mannschaft“, hieß es weiter. Laut Medien soll die Personalie Thiaw zwischen der FSF und dem Sportministerium festgefahren sein.

Am Mittwoch war die Mannschaft nach einem Besuch im Palast des senegalesischen Präsidenten Bassirou Diomaye Faye zum Flughafen gefahren. Am späten Mittwochabend bestätigte die FSF dann, dass es zu Verzögerungen der Reisepläne gekommen sei. Der ursprünglich für 15.30 Uhr geplante Flug wurde zunächst auf 19.00 Uhr und dann noch einmal auf 23.00 Uhr verschoben.

Senegal bestreitet am Sonntag ein Freundschaftsspiel gegen die USA, bevor am 10. Juni ein weiteres Testspiel gegen Saudi-Arabien folgt. Bei der WM trifft Senegal in der Gruppe I auf Frankreich, Norwegen und den Irak.

Joachim Abel

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