Präsident William Ruto hat zu beschleunigten Reformen innerhalb der Afrikanischen Union aufgerufen und den Kontinent dazu aufgefordert, durch stärkere Institutionen, nachhaltige Finanzierung und verstärkte Mobilisierung der inländischen Ressourcen mehr Kontrolle über seine Zukunft zu übernehmen.
Ruto sprach nach der 4. Sitzung des Virtual Ad-hoc Oversight Committee der Staatsoberhäupter zu institutionellen Reformen der Afrikanischen Union, in der die Führungskräfte die Fortschritte der kontinentalen Reformagenda vor dem Hintergrund veränderter geopolitischer Dynamiken und schwächender multilateraler Systeme überprüften. Er sagte, Afrika müsse über die Abhängigkeit hinausgehen und seine Fähigkeit stärken, seine eigenen Herausforderungen durch effektive kontinentale Strukturen und die Umsetzung der Agenda 2063 der Afrikanischen Union anzugehen.
Das Treffen findet vor dem Hintergrund wachsender Forderungen nach Reformen in den globalen Governance-Systemen statt, wobei afrikanische Staats- und Regierungschefs auf eine stärkere Vertretung und eine stärkere regionale Zusammenarbeit bei der Bewältigung wirtschaftlicher, sicherheitspolitischer und entwicklungsbezogener Herausforderungen auf dem gesamten Kontinent drängen.
Joachim Abel