In Afrika bleiben gesetzlich legimitierte gleichgeschlechtliche Partnerschaften die Ausnahme

Einvernehmte gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen werden in den meisten afrikanischen Staaten weiterhin kriminalisiert. Die roten Gebiete umfassen den Großteil Nordafrikas, den Großteil Westafrikas und große Teile Ostafrikas.
Südafrika präsentiert einen klareren Kontrast. Südafrika, Botswana, Namibia, Mosambik, Angola und mehrere benachbarer Länder haben entweder diese Handlungen nie kriminalisiert oder haben die Gesetze seitdem abgeschafft.
Ein kleineres Anzahl an Ländern in West- und Zentralafrika kriminalisiert auch nicht gleichgeschlechtliche Beziehungen. Dazu gehören Côte d’Ivoire, Ruanda und die Demokratische Republik Kongo, unter anderem.
Die rechtliche Karte spiegelt eine Mischung aus kolonialen Gesetzen an, die nie abgeschafft wurden, und kürzlich eingeführten oder verstärkten Gesetzen in den letzten zwei Jahrzehnten. Einige Länder haben die Strafen verstärkt, während andere sich in Richtung Deriminalisierung bewegen.
Die Durchsetzung variiert stark. In einigen Ländern werden diese Gesetze aktiv angewendet, während in anderen sie weiterhin in den Büchern verfügbar sind. Die Karte dokumentiert den formellen rechtlichen Status, anstatt wie oft Strafverfolgungen stattfinden.
Die allgemeine Muster zeigt eine klare regionale Spaltung, mit einer weiteren Kriminalisierung der gesamten Kontinente.
Karte Quelle: ILGA World Database, aktualisiert 2026.
Joachim Abel

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