Die Ankündigungen erfolgten im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten zum Welttag des Baumes in der Region Thiès, die in der Sonderwirtschaftszone (SWZ) Sandiara stattfanden.
Modernisiertes Industriegebiet
Das erste Projekt betrifft die Modernisierung des Industriegebiets Sandiara. Laut Serigne Guèye Diop sollen die auf 7 Milliarden CFA-Francs geschätzten Arbeiten innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein.
Die Investitionen konzentrieren sich insbesondere auf die Einzäunung des Gebiets, Wasserleitungen, Straßen und sonstige Infrastruktur sowie die notwendige Abfallbehandlung und -bewirtschaftung.
Der Minister präzisierte, dass diese Arbeiten Teil des nationalen Programms zur Modernisierung von Industriegebieten seien, von dem Sandiara schrittweise profitieren solle.
Der interkommunale Agrarpark soll 2027 wiederbelebt werden
Das zweite angekündigte Projekt betrifft die Wiederbelebung des interkommunalen Agrarparks Sandiara, die im Januar 2027 beginnen soll.
Serigne Guèye Diop gab bekannt, dass 20 Milliarden CFA-Francs für Agrarparks bereitgestellt werden. Dies ist Teil eines umfassenden Programms mit einem Volumen von 350 Milliarden CFA-Francs, das die Einrichtung von 45 Agrarparks im ganzen Land zum Ziel hat.
„Wir werden den interkommunalen Agrarpark Sandiara ab Januar 2027 wiederbeleben“, verkündete er.
Eine neue Autobahnausfahrt mit Mautgebühr
Das dritte Projekt umfasst den Bau einer Autobahnausfahrt mit Mautgebühr in Richtung Sandiara und einer Verlängerung nach Mbour.
Der Minister erklärte, der Präsident der Republik habe die zuständige Behörde angewiesen, die Arbeiten im Jahr 2027 zu beginnen.
Diese neue Verbindung soll die Erreichbarkeit von Sandiara und seinem Industriegebiet verbessern und die Anbindung der Stadt an das Straßennetz in Richtung Diagne und Mbour stärken.
„Mit diesen drei Projekten wird Sandiara einen Wandel erleben“, sagte Serigne Guèye Diop.
Umwelt im Fokus
Der Minister versicherte außerdem, dass die industrielle Entwicklung von Sandiara mit der strikten Einhaltung von Umweltstandards einhergehen müsse.
Er kündigte an, dass bereits am nächsten Tag eine Bewertungsmission entsandt werde, um Unternehmen zu identifizieren, die möglicherweise Umweltschäden verursachen. Gegen Zuwiderhandelnde könnten Sanktionen verhängt werden.
„Industrie ist kein Feind der Entwicklung; im Gegenteil. Ohne Industrie gibt es weniger Entwicklung“, betonte er und appellierte an die Industriellen, die Umwelt zu respektieren, die lokale Bevölkerung zu schützen und eine ordnungsgemäße Abfallentsorgung sicherzustellen.
Die Zeremonie fand in Anwesenheit des Bürgermeisters von Sandiara, Aliou Gning, Vertretern der Verwaltung, des Ministeriums für Wasser und Forstwirtschaft, Wirtschaftsvertretern und Gemeindevorstehern statt.