Ebola-Ausbruch in der DR Kongo ist heute der drittgrößte seit Beginn der Aufzeichnungen und breitet sich schnell aus

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte, der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo sei der drittgrößte seit Beginn der Aufzeichnungen und breitete sich im ersten Monat schneller aus als jeder bisherige Ausbruch.

Tedros sagte weiter, dass unentdeckte Übertragungen in der Gemeinschaft, anhaltende Konflikte im Osten der DR Kongo und ein Finanzierungsmangel von mehr als 400 Millionen Dollar die Eindämmungsmaßnahmen behindern. Er sagte, dass die intensive Übertragung in der Provinz Ituri in der unruhigen östlichen Region der DRK weiterhin die größte Sorge der WHO sei.

Unterdessen hat das benachbarte Uganda ermutigende Fortschritte verzeichnet, wobei sein letzter bestätigter Ebola-Patient entlassen wurde, was den Beginn des 42-tägigen Countdowns zur Erklärung des Ausbruchs markiert. Auch weitere Staaten sind vom Ebola-Ausbruch nicht betroffen.

Nicht verständlich ist, dass die USA eigene Landsleute, die an Ebola erkrankt sind, nicht zur Behandlung zurück in die USA lassen. Zwei Ärzte werden zurzeit in Deutschland behandelt.

Joachim Abel

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