Hafen und Sonderwirtschaftszone Ndayane: CEO Bakary Bathily erläutert die Rolle von APIX bei der Umsetzung dieser wichtigen Infrastrukturprojekte

„Das Tiefseehafenprojekt Ndayane ist eine der wichtigsten strategischen Investitionen für Senegals wirtschaftliche Zukunft. Da der Hafen von Dakar seine Kapazitätsgrenzen erreicht hat und der Wettbewerb zwischen den Hafenanlagen in der Subregion zugenommen hat, war es unerlässlich, das Land mit einer modernen, internationalen Standards entsprechenden Infrastruktur auszustatten.

Der zukünftige Hafen von Ndayane wird alle notwendigen Kapazitäten bieten, um Import-, Export- und Lagerprozesse zu optimieren. Er wird zudem Senegals Position als Öl- und Gasförderland und als führendes Logistikzentrum in Westafrika stärken. Um den wirtschaftlichen Nutzen dieser Infrastruktur zu maximieren, wird neben dem Hafen eine Sonderwirtschaftszone (SWZ) entwickelt. Ziel ist die Schaffung eines echten Komplexes.“

Ein Industrie- und Hafenkomplex, der Investitionen anzieht, die lokale Verarbeitung fördert, die Exporte ankurbelt und nachhaltige Arbeitsplätze schafft. Apix SA ist in zwei Funktionen an diesem Projekt beteiligt. Zum einen als Verwalter der Sonderwirtschaftszonen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen. Zum anderen als Beratungsunternehmen für den Staat und die beteiligten Akteure bei der Freigabe der für die Entwicklung der Sonderwirtschaftszone notwendigen Flächen.

Die Erfassung der betroffenen Personen und Immobilien wurde mit Unterstützung der Verwaltungsbehörden abgeschlossen. Im nächsten Schritt werden Mediationsbemühungen mit den betroffenen Bevölkerungsgruppen eingeleitet, bevor die eigentlichen Entwicklungsarbeiten in der Sonderwirtschaftszone beginnen.

Wie bei den großen Infrastrukturprojekten Senegals, insbesondere der mautpflichtigen Autobahn und dem Regionalexpresszug (TER), erfordert die Freigabe der Flächen ein sorgfältiges und gleichzeitig zutiefst humanes Vorgehen. Alle sozialen Aspekte werden berücksichtigt, um eine verantwortungsvolle Unterstützung der Betroffenen zu gewährleisten.

Darüber hinaus stellt das Ndayane-Projekt angesichts der damit verbundenen Bedeutung einen starken Hebel für den wirtschaftlichen Wandel dar. Es wird in der Entwicklungs- und Betriebsphase Tausende von Arbeitsplätzen schaffen, Senegals logistische Wettbewerbsfähigkeit stärken und seine Rolle als regionales Drehkreuz festigen.

„Angesichts des zunehmend harten Wettbewerbs um die Versorgung der Märkte im Hinterland, insbesondere in Mali, spiegelt dieses Projekt Senegals Engagement wider, Veränderungen im regionalen Handel vorherzusehen und seinen strategischen Vorteil zu bewahren“, erklärte Herr Bathily in einem Interview mit der Zeitung Le Soleil.

Joachim Abel

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