Was im Stadion von Toronto bereits in der Luft lag, war dann zu nächtlicher Stunde Gewissheit. Die 5:0 (1:0)-Gala zum Vorrundenabschluss am Freitag gegen den Irak reichte: Die erste afrikanische Mannschaft, die in einem WM-Spiel fünf Tore erzielte, steht im Sechzehntelfinale.
Weil die Konkurrenz mithalf, stand der Afrikameister von 2022 (und 2026) einige Stunden nach Abpfiff des eigenen Spiels als einer der acht besten Gruppendritten fest. Wie genau es weitergeht, ist zunächst offen. Doch die Löwen von Teranga waren schon direkt nach dem wichtigen Erfolg erleichtert. „Wir mussten gewinnen – und das haben wir geschafft. Jetzt warten wir ab, gegen wen wir als Nächstes spielen werden“, sagte Gueye.
Vor allem bei dem Joker konnten sich die Senegalesen für das Weiterkommen bedanken. Mit seinen zwei Traumtoren, diesen unwiderstehlichen Fernschüssen in der 59. und 71. Minute, trug er maßgeblich zur Verbesserung des für den Vergleich der Gruppendritten wichtigen Torverhältnisses bei. War Senegal nach den Niederlagen gegen Frankreich (1:3) und Norwegen (2:3) noch mit null Punkten und minus drei Toren in das Irak-Spiel gegangen, standen Gueye und Co. danach bei drei Zählern und plus zwei Toren.
Joachim Abel