Die Weltgesundheitsorganisation sagt, Afrika sei trotz Masern-Fortschritten vom Kurs abgekommen

Masernimpfungen haben in Afrika seit 2000 fast 20 Millionen Leben gerettet, und mehr als 500 Millionen Kinder wurden durch routinemäßige Impfungen geschützt. Dennoch bleibt der Kontinent im Kampf gegen impfstoffvermeidbare Krankheiten vom Kurs abgekommen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Gavi, die Impfallianz, veröffentlichten die erste detaillierte Analyse der Impfziele in Afrika. Es beschrieb die Fortschritte bei der Ausweitung der Impfstoffabdeckung gegen eine Vielzahl impfpräventionsfähiger Krankheiten sowie die laufenden Bemühungen, die Ziele im Rahmen einer globalen Impfstrategie, bekannt als 2030 Immunisierungsagenda, zu erreichen. Die Analyse umfasst die Jahre von 2000 bis 2024, in denen die Impfquote in Afrika erhöht wurde, da 44 Länder eine zweite Dosis Masernimpfstoff in Routineprogramme einführten. Trotz der bisherigen Fortschritte liegt Afrika weiterhin auf dem Kurs, wenn es darum geht, das Ziel von 90 % zu erreichen, da die Impfquote ungleichmäßig ist und viele Kinder weiterhin vermisst werden. WHO und Gavi fordern fortgesetzte Investitionen und ein starkes politisches Engagement, um Erfolge zu erhalten und zukünftige Generationen zu schützen.

PM

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