Die Finanzierung ist Teil eines umfassenderen fünfjährigen Rahmens in Höhe von 2 Milliarden Euro, der im Mai 2025 zwischen Senegal und dem ITFC unterzeichnet wurde. Im Rahmen des Jahresplans wird die Finanzierung auf Importe und Exporte von lebenswichtigen Gütern, einschließlich Erdölprodukten und Erdnüssen, ausgerichtet.
Der ITFC plant außerdem, 413,25 Milliarden CFA-Francs für wichtige Sektoren im Senegal zu mobilisieren. Das Ziel ist es, Lieferketten zu unterstützen, die Kohlenwasserstoffversorgung zu sichern und den Erdnusssektor, eine Hauptexportpflanze, zu stärken.
Für BIS erhöht die Liquidität der lokalen Unternehmen, die im Handel tätig sind.
Hintergrund:
Senegals Handelsfinanzierung erfolgt, während das Land in eine neue Phase der Öl- und Gasproduktion eintritt, wobei Projekte wie Sangomar und Greater Tortue Ahmeyim voraussichtlich die Exportströme neu gestalten werden. Ein Ausbau des Zugangs zu Handelskrediten kann inländischen Unternehmen helfen, sich in Lieferketten zu integrieren, die mit Kohlenwasserstoffen, Landwirtschaft und regionalem Handel innerhalb der WAEMU verbunden sind.
Die islamische Finanzierung spielt in Westafrika eine wachsende Rolle und bietet vermögensgesicherte und gewinnorientierte Strukturen, die mit den Scharia-Prinzipien übereinstimmen. Durch die Umleitung von Mitteln über BIS unterstützt der ITFC lokale finanzielle Vermittlung statt direkter staatlicher Kreditaufnahme. Der Erdnusssektor bleibt eine wichtige Quelle für ländliche Einkünfte und Devisen, während die Brennstoffimporte die Handelsbilanz belasten. Die Stärkung der Handelsfinanzierung kann die Betriebskapitalbeschränkungen für Importeure und Exporteure verringern. Die Herausforderung wird darin bestehen, sicherzustellen, dass das Kreditwachstum die produktiven Sektoren unterstützt und keinen Druck auf das externe Gleichgewicht ausübt.
PM Islamische Bank Senegal (BIS)