Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC hat die Verhängung von Einreisebeschränkungen als Reaktion auf den Ebola-Ausbruch im Ostkongo kritisiert. Dies trifft auch die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Es sei eine „Schande“, wie westliche Länder mit afrikanischen Ländern umgingen, sagte der Generaldirektor von Africa CDC, Jean Kaseya, in der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa. Gezielte Maßnahmen seien nötig, nicht aber allgemeine Einschränkungen, die die regionale Wirtschaft träfen und die Reisefreiheit von Millionen Menschen beschnitten.
Joachim Abel