Afrika: Internationale Fluggesellschaften werden aufgefordert, nach dem Ebola-Ausbruch die Sicherheitsmaßnahmen genau einzuhalten

Da sich eine tödliche Ebola-Variante weiterhin in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ausbreitet und Fälle im benachbarten Uganda bestätigt wurden, fordert die UN-Luftfahrtbehörde Regierungen und Flugbetreiber auf, die nach der COVID-19-Pandemie eingeführten Richtlinien genau einzuhalten.

Der Ausbruch des Bundibugyo-(BVD)-Stamms ist in der DRK ein großer Anlass zur Sorge, wo es mehr als 900 Verdachtsfälle und etwa 220 mutmaßliche Todesfälle gibt.

Bisher gab es sieben bestätigte Fälle in Uganda. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt, dass sich der Ausbruch, den sie als öffentlichen Gesundheitsnotstand von internationalem Interesse erklärt hat, schneller ausbreitet, als die Gesundheitsarbeiter ihn eindämmen können.

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) wird ihre Leitlinien angesichts der sich entwickelnden Lage bei Bedarf aktualisieren, besteht jedoch vorerst darauf, dass internationale Luftfahrtdienste sicher sind.

Klare Richtlinien sind vorhanden

Am Dienstag forderte die UN-Organisation Regierungen und Luftfahrtinteressengruppen dazu auf, sich strikt an die Empfehlungen der WHO zu halten, um etwaige Ebola-bezogene Risiken zu mindern.

Die COVID-19-Pandemie verursachte massive Störungen im Luftverkehr, was die ICAO dazu veranlasste, neue Protokolle für den schnellen, standardisierten Informationsaustausch zwischen Bundesstaaten, Fluggesellschaften, Flughäfen und Gesundheitsbehörden einzuführen.

Digitale Innovationen wie elektronische Gesundheitserklärungen und kontaktlose Grenzprozesse wurden in die Empfehlungen der ICAO integriert, um Gesundheitsrisiken effektiver zu verfolgen und zu managen, und die Behörde koordiniert mit der WHO und ihren Mitgliedstaaten, um Maßnahmen zur Verhinderung der Krankheitsübertragung durch den Flugverkehr zu ergreifen.

Diese Maßnahmen sollen außerdem die Gesundheit des Luftfahrtpersonals und der Passagiere schützen, Reisende beruhigen und Flugausfälle auf ein Minimum beschränken.

Joachim Abel

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