Aus Europa hat sich aber nur die schwedische Firma Scania um die Buslieferung beworben. Andere Anbieter kommen aus China. Diese werden stark subventioniert. Das sorgt im Europaparlament für Unmut.
Das Projekt wird von verschiedenen Investitionsbanken gefördert, darunter der KfW, die sich im Besitz der Bundesrepublik Deutschland befindet, sowie von der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der EU-Kommission. Die 380 Erdgas-Busse sind Teil eines größeren Projekts zum Ausbau des Nahverkehrs im Senegal.
Wie die EU-Kommission schreibt, sollen auch zwei Wartungszentren und Depots in Ouakam und Keur Massar gebaut werden. Außerdem sollen 700 neue Bushaltestellen eingerichtet sowie Straßenabschnitte mit einer Gesamtlänge von 30 Kilometern ausgebaut und saniert werden, sodass die Busse besser fahren können.
Joachim Abel