Zu viele Meningitisfälle in Westafrika

Weltweit sterben jedes Jahr eine Viertelmillion Menschen an einer Hirnhautentzündung – besonders viele von ihnen in Afrika. Ein Drittel der Erkrankten sind Kinder.

Besonders viele von ihnen sterben im „afrikanischen Meningitisgürtel“, der vom Senegal bis Äthiopien reicht. Besonders betroffen waren demnach Nigeria, der Tschad und der Niger. Zudem werden viele Fälle hier gar nicht gemeldet, auch, weil sie oft wegen fehlender medizinischer Versorgung gar nicht erkannt werden.

Eine Meningitis äußert sich durch eine Entzündung des Gewebes rund um das Gehirn und das Rückenmark, die meistens durch eine Infektion mit Viren, Bakterien, Pilzen oder anderen Mikroorganismen verursacht wird. Besonders gefährlich ist eine Infektion mit Bakterien. Häufigste Symptome sind Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit und Fieber.

Einer Studie zufolge sinkt die Zahl der Infektionen und Todesfälle nur um die Hälfte der Rate, die für die Erreichung eines Ziels der WHO notwendig wäre.

Henriqueta Inacio Da Silva

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