Liberia, Sierra Leones Führer treffen sich in Guinea wegen Grenzkrise

Die Führer von Guinea, Liberia und Sierra Leone trafen sich in Conakry, um die eskalierenden Grenzspannungen zu entschärfen. Die Reibung entstand nach Berichten, dass guineische Soldaten in das nördliche Lofa County Liberias eingedrungen waren, die guineische Flagge hissten und angeblich ein liberianisches Unternehmen daran hinderten, an der gemeinsamen Flussgrenze Bergbau zu betreiben.

Der Vorfall spiegelt den jahrzehntelangen Streit zwischen Guinea und Sierra Leone um Yenga wider, als guineische Truppen in den 1990er Jahren nach der Unterstützung der sierra-leonischen Truppen gegen Rebellen in der Stadt blieben.

Unter der Schirmherrschaft der Mano River Union (MRU) – zu der auch Côte d’Ivoire gehört – wurde der Conakry-Gipfel mit der Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding (MoU) ausgerichtet, obwohl spezifische Details bisher nicht veröffentlicht wurden.

Joachim Abel

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