Ghana will, dass die UN den Sklavenhandel als Verbrechen gegen die Menschlichkeit einstuft

Präsident John Mahama hat angekündigt, dass Ghana der UN-Generalversammlung eine Resolution vorlegen wird, die den afrikanischen Sklavenhandel als „das schwerwiegendste Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet.

Am Abschluss des Afrikanischen Gipfels in Addis Abeba sagte der ghanaische Präsident, die UN-Resolution sei lediglich der erste Schritt. Er betonte, dass die Initiative eine historische Gelegenheit bietet, eine lang bestehende Wahrheit zu bekräftigen, die „die Grundlage für echte Versöhnung und echte Gleichheit legen wird.“

Mahamas Vorgänger, Nana Akufo-Addo, forderte bereits im November 2023 eine geschlossene Front, um Reparationen für den transatlantischen Sklavenhandel und die während der Kolonialzeit entstandenen Schäden zu fordern.

Joachim Abel

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