In einem am Donnerstag veröffentlichten Instagram-Post versuchte Thiaw, sein Handeln beim Finale des Afrika-Cups einzuordnen, indem er betonte, dass die Entscheidung nie als Herausforderung der Fußballgesetze gedacht war, sondern vielmehr als Reaktion auf das, was er im Eifer des Gefechts als überwältigende Ungerechtigkeit empfand.
„Wir erlebten ein außergewöhnliches Turnier mit großartiger Organisation, das leider in einer Tragödie endete“, schrieb der senegalesische Trainer.
„Es war nie meine Absicht, gegen die Prinzipien des Spiels zu handeln, das ich so sehr liebe.“
Thiaw, selbst ein ehemaliger Senegal-Nationalspieler, betonte, dass seine Priorität darin bestehe, seine Spieler vor einer seiner Meinung nach ungerechten Situation zu schützen.
„Ich habe einfach versucht, meine Spieler vor Ungerechtigkeit zu schützen. Was manche als Verstoß gegen die Regeln ansehen werden, ist nichts weiter als eine emotionale Reaktion auf die Voreingenommenheit der Situation,“ fuhr er fort.
Marokko wird aber rechtliche Schritte wegen des Ausgangs des Afrika-Cup-Finales am Sonntag einleiten, wie wir aus Verbandskreisen erfuhren.
Joachim Abel