Afcon 2025 – Sadio Mané führt Senegal ins Finale

Angeführt von einem beeindruckenden Tor von Sadio Mané sicherte sich Senegal zum vierten Mal seinen Platz im Finale des Afrika-Cups. Die Lions besiegten Ägypten am 14. Januar im Grand Stade de Tanger mit 1:0 im Halbfinale der AFCON 2025 in Marokko.

Von Anfang an konnten sich die beiden Teams in einem engen und hart umkämpften Match gegenseitig ausgleichen. Senegal, etwas unternehmungslustiger als seine Gegner, versuchte allmählich, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Gegen eine gut organisierte und entschlossen defensive ägyptische Mannschaft blieben die ersten Bemühungen der Lions jedoch erfolglos.

Das Spiel begann vorsichtig, mit wenigen klaren Torchancen für beide Seiten. Allmählich gelang es Senegal jedoch, die Kontrolle über den Ball zu gewinnen und seinen Rhythmus durchzusetzen. In der 5. Minute erzwang Nicolas Jackson nach einem Foul von Hossam einen Freistoß. Krépin Diattas Versuch wurde von Hamdy Fathy pariert, der eine Ecke verursachte. Aus der daraus resultierenden Ecke, die von El Hadji Malick Diouf ausgeführt wurde, traf Habib Diarra den Ball am Strafraumeck, doch sein Schuss ging über das Tor von Mohamed El Shenawy.

Nach einer gelben Karte verletzte sich Kalidou Koulibaly und musste in der 22. Minute das Feld verlassen. Ein schwerer Schlag für Senegal, die nicht nur ihren Kapitän verloren sondern ihn wegen einer Gelben Karte im vorherigen Spiel auch im Finale wegen der Sperre jetzt nicht einsetzen können. Er wurde durch Mamadou Sarr ersetzt, der bis zum Schlusspfiff eine solide Leistung zeigte.

In der 40. Minute löste ein hartes Foul von Mohamed Salah gegen Sadio Mané eine Auseinandersetzung zwischen den beiden Bänken aus. Glücklicherweise wurde die Situation dank der Ruhe der beiden Trainer, die sich gut kennen, schnell unter Kontrolle gebracht.

In der zweiten Halbzeit brachte die Einwechslung von Lamine Camara mehr Dynamik in das senegalesische Mittelfeld. Gegen ein schwächelndes Pharaoh-Team, das im Tackling unterlegen war, setzte der hohe Druck der Lions die ägyptische Abwehr ständig unter Druck.

Nachdem sie den Ballbesitz dominiert hatten, wurden die Senegalesen endlich belohnt. In der 78. Minute schoss Sadio Mané das Tor und versetzte die Nation in Ekstase. Das Tor begeisterte die senegalesischen Fans und brachte die Lions in Führung in einem zuvor hart umkämpften Spiel.

Statistiken bestätigen Senegals klare Dominanz. Trotz mehrerer später Versuche und einer taktischen Offensiventscheidung des ägyptischen Trainers, der einen Verteidiger durch einen Stürmer ersetzte, konnte Ägypten nicht ausgleichen. Die Kraft und Intensität der Lions setzten sich letztlich über die Erfahrung der Pharaohs durch.

Sadio Mané zeigte eine phänomenale Leistung und zeigte erneut seine Führungsqualität, indem er das entscheidende Tor erzielte. Zu Recht wurde ihm beim Schlusspfiff der Man of the Match verliehen.

Abschließend lohnt es sich, die historische Bedeutung dieser Qualifikation hervorzuheben: Zum ersten Mal ist es einem lokalen Trainer gelungen, Senegal ins Finale zu führen. Diese beispiellose Leistung markiert ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte des senegalesischen Fußballs.

Am Samstag trifft der Senegal nur im Endspiel auf den Gastgeber Marokko.

PM

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