Nun sind es schon vier. Zum Iran und Haiti gesellen sich mit Senegal und der Elfenbeinküste zwei weitere Länder, für die von der US-Regierung unter Präsident Donald Trump ein Einreiseverbot verhängt wurde. Am Dienstag unterzeichnete der Machthaber die entsprechende Erklärung.
Laut der New York Times gelten auch diese Einreiseverbote nicht für Sportler, Betreuer und enge Familienangehörige der WM-Teilnehmer – aber für Fans.
Eigentlich müsste jetzt die FIFA einschreiten, denn ihre Statuten fordern, dass Fans aller Länder zu den WM-Spielen ihrer Länder in die jeweiligen WM-Ausrichterländer einreisen dürfen. Aber bei der Nähe der FIFA zu Trump wird es zu keinen Einflussnahme der FIFA kommen.
Gemäß nicht belegten Regierungsangaben bleiben Inhaber eines Geschäftsreisen- oder Touristenvisums aus den beiden afrikanischen Ländern oft länger als erlaubt in den USA. Die Elfenbeinküste weist eine Überschreitungsrate von 8,5 Prozent auf, Senegal eine von 4,3 Prozent. Allerdings ist die Zahl der in der USA Einreisenden aus diesen beiden Ländern wohl äußerst gering, gelten doch jetzt schon restriktive Visabeschränkungen. Man erinnere sich an die Basketball-Frauennationalmannschaft des Senegal, die 2025 nicht zum Trainingslager und zu Freundschaftsspielen in die USA einreisen durfte.