Senegal und sein Straßennetz – Weiterer Ausbau der Autobahnen

Diese Grafik veranschaulicht den laufenden Ausbau unseres Straßennetzes. Die Autobahn befindet sich derzeit im Bau. Es spiegelt eine Dynamik wider, die anhält und sich nun weiter nach Osten ausdehnen muss.

Noch vor dreizehn Jahren besaß Senegal praktisch kein Autobahnnetz. Heute hat das Land schrittweise eine wichtige Infrastruktur entwickelt, die verschiedene Regionen verbindet, die Mobilität der Bevölkerung erleichtert und den Wirtschaftsaustausch beschleunigt.

> Dakar – Diamniadio – AIBD – Mbour – Thiadiaye – Fatick – Kaolack: 186 km in Betrieb

> AIBD – Thiès – Touba: 126 km in Betrieb

> Autobahn im Bau: Dakar – Tivaouane – Saint-Louis, eine wichtige Verkehrsader, die die Verbindung zwischen dem Norden des Landes und der Hauptstadt stärken wird.

Diese neue Infrastruktur, die auf der Grafik zu sehen ist, ist Teil laufender Projekte und unterstreicht das Engagement für den Ausbau des nationalen Straßennetzes.

Diese Dynamik muss nun weiter nach Osten fortgeführt werden.

> Nach Kaolack geht es weiter nach Tambacounda!

Der schrittweise Ausbau der Straße Kaolack – Kaffrine – Koungheul – Tambacounda und schließlich bis nach Kédougou wäre eine wichtige Infrastrukturmaßnahme zur Erschließung und Entwicklung Ostsenegals.

Tambacounda nimmt eine herausragende geostrategische Lage ein. Als Knotenpunkt mehrerer Regionen Senegals und Tor nach Mali, Guinea und in die gesamte westafrikanische Region ist die Stadt prädestiniert, sich zu einem bedeutenden Logistik-, Handels- und Verkehrsknotenpunkt zu entwickeln.

Eine Straße nach Tambacounda würde die Reisezeiten nach Dakar deutlich verkürzen, den Personen- und Güterverkehr optimieren, den Handel mit den Nachbarländern stärken und die wirtschaftliche Attraktivität Ostsenegals steigern.

Dieses Ziel muss Hand in Hand gehen mit der Sanierung und Revitalisierung der Bahnstrecke Dakar–Tambacounda–Bamako, einer historischen und strategischen Infrastruktur für die regionale Integration.

Auch die Verbindung von Kaolack  in die Casamance, nach Ziguinchor, fehlt noch.

In nur etwas mehr als einem Jahrzehnt hat Senegal sein Straßennetz grundlegend modernisiert. Wer die langen Reisezeiten und die Verkehrsprobleme vor dem Bau der ersten Autobahnen miterlebt hat, weiß die erzielten Fortschritte zu schätzen.

Es bleibt noch viel zu tun. Doch große Infrastrukturprojekte brauchen Zeit und werden mit der Kontinuität des Staates realisiert. Abdoulaye Wade, Macky Sall und Bassirou Diomaye Faye: Jeder Präsident hat mit seiner Regierung zum Aufbau Senegals beigetragen.

Wie uns das Wolof-Sprichwort so treffend in Erinnerung ruft:

„Ndànk-ndànk, mooy jàpp golo ci ñaay.“ Schritt für Schritt erreichen wir schließlich unser Ziel.

Joachim Abel

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