Klimawandel verändert Afrikas Malariarisiko

Der Klimawandel verändert das Malariarisiko in ganz Afrika, wobei steigende Temperaturen Teile des südlichen Afrikas und hochgelegene Gebiete Ostafrikas laut einer neuen Studie von Nature zunehmend für die Übertragung geeignet machen.

Einige Teile West- und Zentralafrikas könnten für eine optimale Malariaübertragung zu heiß geworden sein. Die Region trägt aber immer noch etwa 95 % der weltweiten Malarialast.

Experten warnen jedoch, dass der Klimawandel nur ein Teil der Gleichung ist, da Finanzierungslücken, Resistenz gegen Medikamente und Insektizide sowie schwache Gesundheitssysteme weiterhin große Bedrohungen darstellen. Sie fordern die Länder in aufstrebenden Risikogebieten auf, die Malariaprävention und Überwachung zu verstärken und gleichzeitig die Beseitigungsmaßnahmen in belastenden Gebieten fortzusetzen.

Joachim Abel

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