Für Gianni Infantino und seine FIFA existiert Afrika nur aus Marokko

Nicht nur, dass Infantino auch privat des Öfteren in Marokko verweilt, er puscht auch den afrikanischen Fußball  vor allem in Marokko.

  1. Die FIFA hat im Dezember 2024 die Errichtung ihres Afrika-Büros in Rabat beschlossen und dieses schon 2025 eröffnet.
  2. Infantino sorgte mit seinem Einfluss maßgeblich dafür, das dem Senegal die Afrikameisterschaft 2026 aberkannt und Marokko zuerkannt wurde. Und dass obwohl der Afrikanische Fußballverband zuerst pro Senegal entschieden hatte und erst Infantino für eine Änderung der Entscheidung sorgte.
  3. Marokko ist Co-Ausrichter der Fußballweltmeisterschaft 2030, zusammen mit Spanien und Portugal. Weitere Spiele werde in Südafrika ausgetragen. Das Marokko Co-Ausrichter wurde haben sie auch dem persönlichen Engagement von Infantino zu verdanken.
  4. Jetzt soll Infantino in der FIFA, deren Exekutive zurzeit in Marokko tagt, zudem gefordert haben, dass das Endspiel der  Fußballweltmeisterschaft in Marokko stattfindet. In dem neu gebauten Stadion Stade Hassan II (östlich von Casablanca) mit einer Kapazität von geplanten 115.000 Zuschauern. Nach der Eröffnung 2028 soll es das größte Fußballstadion der Welt sein.
  5. Zurzeit findet auch die Afrikameisterschaft im Frauenfußball in Marokko statt.
  6. Für das alles bekommt Marokko ausgesprochen viel Geld von der FIFA. Über die genaue Höhe der Zuwendungen schweigt sich die FIFA aus. Allein aus dem FIFA-Forward-Programm hat der marokkanische Fußballverband rund 8 bis 10 Mio. US-Dollar erhalten haben. Hinzu kommen weitere FIFA-Zahlungen, etwa: Prämien für die Teilnahme an Weltmeisterschaften: Für die WM 2022 erhielt Marokko als Halbfinalist eine Prämie von 25 Mio. US-Dollar, die Prämie für die WM 2026 steht noch nicht fest, dürfte aber höher liegen als die Prämie für 2022, da die FIFA mehr Geld eingenommen hat. Zuschüsse für Frauen- und Jugendfußball, Talententwicklungsprogramme, „Football for Schools“-Programme und technische Fördermittel kommen hinzu. Zusammen dürften von 2020 bis einschließlich 2026 rund 100 Millionen US-Dollar geflossen sein.

Andere afrikanische Staaten bekommen nicht ansatzweise so viel Geld und Unterstützung durch die FIFA – sprich Infantino.

Joachim Abel

 

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